Tag der Sternenkinder

Shownotes

Triggerwarnung

In der heutigen Folge geht es unter anderem um Fehlgeburten, Sternenkinder, Eileiterschwangerschaft etc. Hört gern einer unserer vorherigen Folgen an, wenn euch das Thema zu sehr zusetzt und hört gern beim nächsten Mal bei uns rein.

Wenn Ihr Hilfe in diesem Thema braucht, schreibt uns gern oder wendet euch an folgende Stellen: 0800 111 0 111 - Telefonseelsorge https://www.sternenkinder-vogtland.de https://bvksg.eu/

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zur elften Folge unseres Podcastes Wunschkind mit Schoki.

00:00:16: Der Podcast, der mit Vorteilen schwanger geht.

00:00:20: Ich bin Franzi

00:00:21: und ich bin Martin

00:00:22: und

00:00:23: es geht los.

00:00:29: Bevor wir richtig in die heutige Folge starten, nur noch mal zur Einordnung und als kleine Triggerwarnung.

00:00:37: Heute wird es um Sternenkinder und Regenbogenkinder gehen, also auch um Fehlgeburten, Kindstod und so weiter und so fort.

00:00:46: Also wem das vielleicht zu heftig ist oder der gerade nicht mit dem Thema zurechtkommt.

00:00:52: Gerne heute die Folge einfach immer springen und beim nächsten Mal wieder reinhören oder eine von den alten Folgen nochmal zwischendrin zum Nachholen anhören.

00:01:01: Und wir werden auch noch mal ein paar Stellen an die man sich wenden kann.

00:01:05: und im Vereine, die einem einfach ein bisschen mit unter die Arme greifen können, mit in die Show Notes reinschreiben.

00:01:12: Also schaut da auch gerne mit vorbei, wenn ihr euch zu dem Thema mit informieren wollt oder wenn ihr aktuell einfach Probleme mit dem Thema habt oder Berührungspunkte und nicht wisst, wie ihr damit umgehen sollt, findet euch gerne dahin oder natürlich auch sehr gerne an uns.

00:01:28: Und das nochmal kurz als Einschub.

00:01:31: Und jetzt starten wir mit der Folge.

00:01:32: wirklich viel Spaß.

00:01:37: Anlässlich des Tages der Sternenkinder am fünften Oktober wollten wir uns einfach nochmal diesem Thema widmen heute in der heutigen Folge und das einfach nochmal beleuchten.

00:01:52: Aber zuallererst wollen wir erstmal auch definieren, was ist denn ein Sternenkind überhaupt?

00:01:57: Ein Sternenkind ist ein Kind, was es nicht wirklich auf die Welt geschafft hat oder zumindest nur ganz kurz.

00:02:06: Das heißt, Alles, was fehlgeboren wurde, es ist so ein bisschen eine Definitionsfrage unter die Einleiter-Schmankerschaft von der Franzi.

00:02:15: Das war theoretisch auch ein Sternenkind, zumindest hat ja unser Krankenhaus gesagt, das wird so behandelt.

00:02:20: Und auch die Stelle an die wir uns gewendet haben hat das so mit definiert.

00:02:25: Und ansonsten kann sich das quasi ziehen, bzw.

00:02:28: die späteste Definition, sind eben frischgeborene Kinder, die dann wenige Tage nach der Geburt.

00:02:35: dann noch verstärben durch unterschiedliche Gründe.

00:02:39: Jetzt wäre natürlich noch die Frage.

00:02:41: Wir hatten ja gesagt, es geht heute um Sternenkinder und auch Regenbogenkinder.

00:02:45: Sternenkinder haben wir ja erklärt.

00:02:47: Das ist auch, denke ich, ein relativ gängiger Begriff.

00:02:50: Das liest man mittlerweile häufiger in Medien oder sieht es häufiger in Medien.

00:02:55: Jetzt ist aber noch die Frage, was ist denn ein Regenbogenkind?

00:02:59: Und das kann euch ja vielleicht die Franzi dann mal erklären.

00:03:01: Ein Regenbogenkind ist dann... war sie das Geschwisterchen vom Sternenkind, was auch schon auf die Welt gekommen ist und quasi vom Sternenkind über den Regenbogen zu Mama und Papa oder zu den Eltern geschickt wurde.

00:03:18: Kann ja auch Mama und Mama sein oder Papa und Papa.

00:03:23: Das sind die zwei Varianten, ja.

00:03:25: Ich habe gerade überlegt, es tut mir leid, weil Papa und Papa habe ich überlegt.

00:03:29: Geht das?

00:03:30: Geht das?

00:03:30: Geht das?

00:03:31: Aber ja, wenn sich zwei Väter für eine Kleimutterschaft entscheiden und die Mutter das Kind verliert, ist es ja auch ein Sternenkind.

00:03:39: Genau.

00:03:39: So.

00:03:40: Ja, okay.

00:03:42: Sorry.

00:03:44: Also geht theoretisch auch.

00:03:46: Genau.

00:03:47: Ich wusste zum Beispiel auch von der Definition, ehrlicherweise noch gar nichts, bis jetzt kurz vor die Aufnahme, bis kurz vor der Aufnahme.

00:03:55: Und ich finde das eigentlich eine sehr schöne Metapher so dafür.

00:03:59: oder ein sehr schönes Bild, weil ja ein Regenbogen allgemein immer irgendwas sehr magisches ist und auch was viel mit Spiritualität und so weiter zu tun hat.

00:04:12: Sondern das heißt jetzt das Thema am Ende vom Regenbogen ist ein Topf voll Gold und da wurden irgendwelche Kobolde.

00:04:21: Fähnen werden immer damit in Verbindung gebracht und ich bin jetzt nicht so in dieser Farbewesen-Thematik drin, aber es ist irgendwie ein schönes Bild, dass man dann halt sagt, es wird quasi über die Regenbogenbrücke, wie ja auch oft mal so, der Gang dann vom wirklichen Leben ins Afterlife, jenseits wie auch immer gebracht wird, dann finde ich das irgendwie eine sehr schöne Metapher einfach dafür.

00:04:47: oder ein sehr schönes Bild, wenn man dann halt sagt, okay, es wird von dem Kind geschickt, was es eben nicht geschafft hat oder von dem, wo die Zeit noch nicht reif war oder warum auch immer es dann eben nicht geklappt hat zu einem geschickt und ist quasi auch immer noch mal so eine kleine Erinnerung daran.

00:05:04: Und wir hoffen natürlich, dass wir bald unser Regenbogenbaby irgendwann mal im Arm haben dürfen.

00:05:13: Genau.

00:05:13: Wir haben ja zumindest schon mal das Einstiegskriterium quasi dafür geschafft.

00:05:17: Deine Periode ist wieder da.

00:05:21: theoretisch und technisch müsste es funktionieren.

00:05:24: Da müssen wir jetzt glaube ich nicht weiter erläutern.

00:05:31: Das sind mir zumindest schon mal ganz positiver Dinge glaube ich, weil wir hatten ja wirklich auch jetzt bevor das mit der Eiler der Schwangerschaft war, lange zu tun, dass bei dir die Periode regelmäßig kommt und dass es halt überhaupt klappt, dann hatte es ja geklappt.

00:05:52: Und auch wenn das ganze natürlich irgendwie ein bisschen einfach scheiße war, dann ist natürlich trotzdem die Hoffnung da und zumindest auch die Gewissheit, dass es funktioniert.

00:06:04: Das ist schon mal ein riesengroßer Schritt.

00:06:06: Und jetzt auch durch das Zyklositol und dass jetzt die Periode wiedergekommen ist und halt auch in einem, auch wenn es ein langer Abstand ist, aber das zumindest was da ist, das zeigt ja zumindest schon mal davon, dass es grundsätzlich funktionieren sollte.

00:06:23: Ja.

00:06:23: Und dann ist es halt einfach eine Zeitfrage.

00:06:25: Ich bin auch sehr ungeduldig.

00:06:27: Das weiß, glaube ich, jeder, der mich kennt.

00:06:30: Aber mit dem Wissen dahinter, dass es klappen kann, ist es immer noch mal eine einfache Sache, würde ich zumindest sagen.

00:06:40: Ja, also ich muss auch ehrlich sagen, das hatte ich ja schon mal erwähnt, seitdem die Periode halt wieder gekommen ist, ist meine Hoffnung auch wieder da.

00:06:47: Deine Hoffnung war ja immer da, irgendwie ist die nie erloschen.

00:06:52: Vielleicht ein bisschen kleiner geworden, aber ich hatte immer das Gefühl, dass du zumindest in der schwierigen Zeit im Sommer, dass deine Hoffnung größer war als meine, weil ich ab irgendeinem Zeitpunkt, wo ich halt meine Periode nicht wieder gekriegt habe, gesagt habe, okay, das baust du jetzt.

00:07:08: Ich habe mir wieder die Chance, schwanger zu werden und ein Kind zu kriegen und habe da so ein bisschen aufgegeben und den Kopf hinten sanft gesetzt.

00:07:16: Aber seitdem die Periode halt da ist, ist die Hoffnung wieder.

00:07:21: ziemlich groß.

00:07:23: Ich glaube, das ist auch so ein wichtiger Punkt, was man sich mit dem Hinterkopf behalten sollte.

00:07:30: Also es ist einfach sehr scheiße, wenn eine Fähgeburt ist, wenn so eine Einheit der Schwangerschaft ist, wenn sich das eigentlich fest setzt, wie auch immer.

00:07:44: Oder, und das stehe ich mir fast ehrlicherweise noch schlimmer vor, wenn das Kind wirklich geboren wird.

00:07:50: Und dann halt kurz nach der Geburt oder kurz vor der Geburt verstirbt.

00:07:54: Das ist ja nochmal mental, glaube ich, einfach nochmal schwieriger.

00:07:58: Ich weiß es nicht.

00:07:59: Ich war nicht in der Situation.

00:08:00: Aber wenn ich mich versuche, in jemanden rein zu versetzen, glaube ich, ist es nochmal ein schwieriger Punkt.

00:08:06: Und ich kann jeden absolut verstehen, der dann komplett am Ende ist.

00:08:10: Und ich glaube wirklich, das Einzige, was einen da irgendwie rausholen kann, ist zum einen, wenn man einen Partner an der Seite hat, der... für einen da ist und der sich um einen kümmert auch wenn das als Partner immer schwierig ist.

00:08:22: also für dich ist es schwierig mich dann irgendwie aufzufangen und für mich war es genauso schwierig dann auch jetzt in der Situation bei dir.

00:08:31: und das beste ist einfach wenn man dann zusammenhält und auch wenn man nicht weiß wie man dem anderen helfen kann einfach zumindest da sein.

00:08:40: das ist immer eine gute Sache und und da bin ich auch wirklich froh dass wir mittlerweile in einer Situation leben bzw.

00:08:48: auch in einem Land leben, wo das entspannt möglich ist, dass man sich irgendwie Hilfe suchen kann.

00:08:54: Sei es entweder in der Gesprächstherapie, sei es über irgendwelche Vereine, sei es über das Internet, also selbst auf Social Media gibt es genug Kanäle, die sich mit diversen Themen beschäftigen.

00:09:08: Deswegen hatten wir auch gesagt, wir starten jetzt im Podcast, damit wir halt auch das Thema Kinderwunsch und Adipositas so ein bisschen miteinander verknüpfen können, weil wir da halt noch nichts wirklich dazu gefunden haben.

00:09:19: Aber es gibt zumindest für jedes Thema immer irgendwo einen Denkansatz.

00:09:23: Wir haben auch einen Bekanntenkreis Leute gehabt und haben immer noch die Leute, die uns gewisse Denkanstöße geben.

00:09:31: Das hatten wir auch schon mal in der Folge, glaube ich, nach der... einer der Schwangerschaft oder die übernächste Folge gesagt, dass uns ja die eine Schwester von der Station so eine Kerze mitgegeben hat.

00:09:44: Und ich muss ehrlich sagen, das hat mir auch schon geholfen, dass man zumindest versuchen konnte, mit dem Thema nicht abzuschließen, aber zumindest damit man anfangen konnte, das Thema zu verarbeiten.

00:09:59: Ich glaube abschließen kann man mit so einem Thema nie, weil es immer noch Momente gibt.

00:10:05: Auch das haben wir ja schon öfter gesagt.

00:10:06: Franz und ich sind halt sehr emotionale Menschen.

00:10:09: Ich bin sowieso schon immer nah am Wasser gebaut.

00:10:11: Ja, ich noch näher.

00:10:14: Ich glaube, ich schwimm da schon drin.

00:10:16: Das glaube ich auch.

00:10:17: Ja, man hätte das mal auffallen müssen.

00:10:18: Da hätte man so einen kleinen Jacuzzi jetzt.

00:10:20: Mit Salzwasser, also so ein Floating Pool.

00:10:24: Und da ist es, glaube ich, noch mal ein bisschen schwieriger, wenn man einfach so Emotionen stärker mit durchlebt.

00:10:32: Ich bin ja, ich versuch.

00:10:34: zumindest immer ein sehr positiver Mensch zu sein.

00:10:36: Deswegen auch, dass ich die Hoffnung halt nicht aufgegeben habe.

00:10:41: Ich habe mich trotzdem ganz oft sehr hilflos gefühlt und auch ohne Hoffnung.

00:10:46: Aber spätestens ab dem Zeitpunkt, wo das war mit meinem Papa, wo er gestorben ist, habe ich einfach gemerkt.

00:10:53: Es war ja vorher auch schon eine schwierige Situation mit meinem Papa gewesen.

00:10:57: Und es war dann trotzdem scheiße, wo er gestorben ist.

00:11:05: und wenn man aber nicht zumindest sich immer versucht zu sagen, es wird wieder alles gut oder es wird zumindest besser und wenn man sich dann dann irgendjemanden wenden kann, der einem das dann auch mal mit sagt, auch wenn das einem wirklich nicht hilft, also wenn man jetzt irgendwas Schweres hat und man sagt sich dann die ganze Zeit, ja es wird besser, es wird besser, es wird besser, es wird am Anfang wahrscheinlich nicht besser, aber es ist wie dieser kleine Trick, dass wenn man früh aufsteht oder ein Spiegel schaut, einfach Versucht zu lächeln, auch wenn einem nicht wohlzumute ist, aber der Kopf verknüpft es trotzdem damit und schüttet ein bisschen in Dorfine aus und es geht einem zumindest einen kleinen Teil besser.

00:11:44: Und ich glaube so ist es auch, wenn man sich die ganze Zeit sagt, nee, es wird schon alles gut und es klappt schon, auch wenn ich nicht so ein Fan davon bin mit Materialisieren und allem drum und dran.

00:11:56: Aber es hat zumindest immer so ein bisschen was mit dem Kopf zu tun und ich glaube, das hilft einfach.

00:12:04: Was ich vor uns noch sagen wollte, als du das erwähnt hast, ist, wenn du dich in Familien reinversetzt, die kurz vor oder kurz nach der Geburt ihr Kind verlieren.

00:12:12: Es gibt ja auch Familien, die kurz nach der Geburt ihr Kind verlieren.

00:12:17: Und sie wussten aber nicht, das passiert.

00:12:20: Also, plötzlich erkennst du tot, kann auch noch Monate nach der Geburt auftreten.

00:12:25: Und wenn ich mir das vorstelle, ich glaub ... Das kann ich mir auch gar nicht vorstellen.

00:12:31: Also das wäre, glaube ich, was, was niemals passieren sollte.

00:12:37: Aber es passiert halt leider, dass Babys auch kurz nach der Geburt sterben und das noch nicht bekannt ist, dass sie vielleicht eine Krankheit haben oder so, oder plötzlich ein Kindstod auftritt.

00:12:49: Und wenn ich mir das vorstelle, ich weiß, also... Wenn ich mich in die Situation versetzen würde, ich kriege den Kind und das stirbt dann, ich weiß echt nicht, wie ich damit umgehen soll.

00:12:59: Also das ist echt doch super Gau, den man nicht haben möchte.

00:13:05: Das ist auch so ein Thema, wo ich mich zumindest nicht allzu stark drüber nachdenken sollte, weil das so ein Thema ist, dass ich mich auch schnell reinsteigern würde.

00:13:20: Das ist genauso, da haben wir ja auch schon öfter mal... privat besprochen.

00:13:25: Wenn man sich so überlegt, man lebt in einer Stadt, da wohnen noch ganz viele andere Leute.

00:13:31: Dann ist das schon mal okay, es sind halt ganz viele Leute.

00:13:34: Dann suchen wir aber so ein bisschen raus, dann wohnen wir in einem Landkreis mit noch viel, viel mehr Leuten, in einem Bundesland mit noch viel mehr Leuten, in einem Land mit noch viel mehr Leuten.

00:13:44: Auf der Welt gibt es acht Milliarden Menschen.

00:13:48: Und dann suchen wir noch mal weiter raus, dann sind wir in einem Sonnensystem, wo wir nicht der größte Planet sind, wir sind nicht der kleinste Planet, wir sind nicht der schnellste Planet.

00:13:55: Das ist einfach irgendein Planet in dem riesengroßen Weltall.

00:14:00: Und dann fängt man irgendwann an, also ich zumindest, dann steigere ich mich da gerne rein und dann denkt man einfach, ja gut, vielleicht passiert das auch alles gar nicht und das ist nur ein Traum von irgendjemandem oder was auch immer.

00:14:15: Man ist wirklich in einer Simulation, wie es in Matrix ist oder so.

00:14:19: Das ist schon irre.

00:14:20: Und so ist es dann auch, wenn so schlimme Schicksalsschläge sind, da kann ich mich halt nicht so gut rein denken, weil ich mich dann oft so in dem Gedanken verliere.

00:14:32: Das ist wie wenn ich ein gutes Buch lese.

00:14:34: Also ich habe, als Jugendlicher habe ich es gelesen.

00:14:37: Das ist so ein Horrorbuch von Stephen King.

00:14:40: Das ist wirklich supergut.

00:14:42: Das gibt es ja auch als Film.

00:14:43: Gibt es auch als Film, aber der Film ist nicht ganz so gut wie das Buch.

00:14:47: Und ich habe mich halt dann wirklich reingestellt und hatte mal für einen kurzen Moment, vielleicht mal für einen Monat oder so, hatte ich echt Schiss, manchmal, wenn ich irgendwo einen Klau gesehen habe.

00:14:57: Und das ist halt nur ein Buch und ich weiß, dass das Quatsch ist.

00:15:00: Und ich bin ja auch nicht doof.

00:15:02: Auch wenn ich ein Horrorfilm angucke oder so, dann weiß ich, dass da nichts passiert.

00:15:06: Aber wenn da mehrere Jumpscares drin sind, ich bin halt super schreckhaft, dann bin ich aufgewühlt und dann verarbeitet das mein Gehirn natürlich dann irgendwann.

00:15:16: Und dann bin ich da halt super reingesteigert.

00:15:19: und das ist halt auch mit so Themen, wenn irgendwas Schlimmes passiert und deswegen Vorbereiten auf sowas kann man sich sowieso nie und deswegen sollte man auch glaube ich nicht zu viele Gedanken daran verlieren.

00:15:34: und wenn einem sowas Beschissen ist passiert glaube ich ist es einfach wichtig.

00:15:41: entweder hat man jemanden an denen man sich wenden kann oder der für einen da ist Und wenn man das irgendwie alleine bewältigen muss, was ich niemanden wünsche, dann sollte man wirklich gucken, dass man sich Hilfe suchen kann.

00:15:54: Wir haben mittlerweile den, es ist kein Luxus eigentlich, sollte das überall auf der Welt funktionieren, weil wir so viele Menschen haben.

00:16:01: Aber es gibt Hilfestellen und sei es, wie gesagt, dass man sich auf Social Media irgendwie Hilfe sucht, bei jemanden, der sowas betreut.

00:16:13: Es gibt online Ratgeber dafür.

00:16:15: Es gibt ganz viele Telefonhotlines.

00:16:16: Das könnte man vielleicht auch noch mal mit in die Shownauts mit aufnehmen.

00:16:20: Es gibt so ein paar Hilfenummern, die man auf alle Fälle anrufen kann.

00:16:24: Es gibt Leute, die machen das ehrenamtlich, um Leuten zu helfen.

00:16:27: Oft auch Betroffene, die einfach über ihre Erfahrungen dann mithelfen wollen.

00:16:33: Und genauso gibt es auch geschultes Personal von Psychologen über Psychotherapeuten, Pädagogen.

00:16:42: die einem da wirklich helfen können.

00:16:44: Und das ist auch nochmal so ein bisschen unser Appell.

00:16:49: Weil ich weiß, dass es auch viele Leute runterziehen kann, einfach so ein Thema.

00:16:54: Dass wenn was ist, dass man sich einfach Hilfe sucht.

00:16:56: Weil so blöd und so platt der Spruch ist mit geteiltem Leid ist halbes Leid.

00:17:02: Halbes Leid ist es nicht, aber wenn zwei oder drei Prozent weniger sind, dann ist es zwei oder drei Prozent weniger Last, die einer mit sich rumtragen muss.

00:17:12: Ja.

00:17:13: Und auch da anlässlich der Sternenkinder gibt es ja auch den Tag der Sternenkinder am fünftzehnten Oktober, wo symbolisch jede Familie, die ein Sternenkind hat, von neunzehn bis zwanzig Uhr eine Kerze ins Fenster stellen kann.

00:17:31: Um,

00:17:32: ich

00:17:33: denke, das kann auch jemand machen, der keinen Sternenkind hat, einfach um sich zu solidarisieren, vielleicht auch, um zu symbolisieren.

00:17:42: Ich bin für euch da oder ich habe im Freundes- oder Familienkreis auch jemanden, den ich gerne habe und ja das durchmachen musste.

00:17:50: Und das finde ich einfach schön, dass man einen Tag hat, wo alle gemeinsam an den Verlust denken, den man durchgemacht hat.

00:18:02: Und das stärkt ja auch irgendwie dann, wenn man weiß, man ist nicht alleine.

00:18:07: Sondern da gehen ganz viele durch, so eine Hölle.

00:18:10: Genau, finde ich auch, ist immer eine super schöne Sache.

00:18:14: Es ist genauso, wie wenn man, wenn jetzt jemand kürzlich ist, da gibt es ja auch, wenn jetzt Leute gestorben sind und auf Ende des Jahres hat man immer diese extraalthere, wo man eine Kerze anzünden kann, um einfach an jemanden Verstorbenes zu gedenken.

00:18:28: Und es ist halt schön, dass es so einen Tag gibt, wo man das quasi extra eben führt, die Kinder macht, die nicht das Glück hatten, auf die Welt zu kommen.

00:18:36: Das ist einfach eine schöne Geste, einfach zum einen, um selber an die Kinder zu gedenken, sei es jetzt drum, ob man jemanden kennt oder das selber durchgemacht hat oder überhaupt keine Berührungspunkte damit hat, aber dass man sich dann einfach verbunden fühlt mit den Leuten.

00:18:51: Und ich finde auch, es gibt einem selber aber noch mal ein gutes Gefühl, dass halt einfach viele Leute zusammenhalten in dem einen Thema und einfach an das denken, was sie verloren haben oder nicht bekommen haben.

00:19:08: Ich muss auch ehrlich sagen, also jetzt nach, wo wir hier aufnehmen, der fünfzehnte Oktober ist jetzt schon vergangen.

00:19:14: Wir sind jetzt schon ein bisschen fortgeschritten in der Zeit und ich hatte das nicht mehr auf dem Schirm.

00:19:19: Ich bin halt voll ganz normal auf Arbeit gegangen ins Praktikum, meine Sachen gemacht und dann hat mir da Martin was geschickt oder beziehungsweise ich habe Martin seine Story gesehen, weil ich mal kurz fünf Minuten abschalten wollte, mal weg auch von meinem Praxisbericht oder so.

00:19:36: Und hab auf Instagram gesehen, was er da geteilt hat.

00:19:40: Halt, dass heute der fünfte Oktober der Tag der Sternenkinder ist.

00:19:44: Und ich hab halt auch sofort angefangen mit Wein, weil ich sofort auch Schuld hatte.

00:19:49: Warum wusste ich das nicht?

00:19:50: Warum hab ich mich darüber nicht informiert?

00:19:52: Aber darum sollte es ja an dem Tag eigentlich gar nicht gehen.

00:19:55: Sondern ich war dann auch traurig, weil der Schmerz wieder sehr ... hervorgeholt wurde, ich weiß nicht, wie es dir ging, aber ich habe mich wieder sehr verloren gefühlt, so wie damals halt auch, als das alles passiert ist.

00:20:11: Und es war halt aber schön, also was heißt schön eigentlich, das ist nicht schön zu sehen, aber es hat mir Mut gemacht zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin, die da durch muss oder dass wir nicht die Einzigen sind, die da da durch müssten, sondern dass es ganz viele Menschen gibt, die... das auch durchmachen müssen und das vielleicht doch nicht nur einmal durchmachen müssen oder mussten, sondern mehrmals durchgemacht haben und viele Kinder verloren haben, bis es dann endlich mal geklappt hat und das Regenbogenkind bei denen in der Familie gelandet ist.

00:20:45: Ja, ging mir aber ähnlich.

00:20:47: Also ich werd auch immer so aus der Kalten erwischt von sowas, auch am Todestag von meinem Papa.

00:20:55: Oft ist es dann so, dass man durch den ganzen Stress auf Arbeit früher auf Arbeit fahren, hat vielleicht vielleicht Termine und so weiter.

00:21:03: Und aber dadurch, dass ich im Autohaus arbeite, haben wir immer irgendwas mit Terminfindung und so weiter zu tun.

00:21:09: Und wenn man das dann sieht, dann ist es immer, wie wenn einem so jemand, so was weiß ich, so einen leichten Schlag auf dem Hinterkopf gibt und sagt hier, Hallo, heute ist der und der Tag.

00:21:21: Und du dann halt, dann kriegst du halt so einen kurzen Reality-Check und dann, also... Und mir geht es zumindest so, mich trifft das dann auch immer.

00:21:33: Aber es ist halt schön, wenn man weiß, dass einem jemand zumindest irgendwo ein bisschen groß spenden will für jemanden da ist oder halt einfach an einem denkt.

00:21:41: Das hilft eigentlich schon.

00:21:42: Ja.

00:21:50: Genau.

00:21:53: Und damit sind wir auch eigentlich schon ziemlich am Ende von unserer Folge.

00:21:58: Wir wissen, die Folge ist heute nicht ganz so lustig wie die anderen Folgen.

00:22:02: Wir versuchen ja mal ein bisschen Humor mit reinzubringen.

00:22:06: Anlässlich des Tags der Sternenkinder wollten wir einfach nochmal auf das Thema mit hinweisen.

00:22:11: Auch einfach für alle, die sich noch nicht damit beschäftigt haben oder auch für Leute, die sich beschäftigt haben und einfach nur nochmal einen kleinen Reminder gebraucht haben.

00:22:19: Wie gesagt, für uns ist das Thema aktuell präsent oder sehr präsent.

00:22:24: Und deswegen wollten wir zumindest nochmal so einen kleinen Hintergrund geben, auch was Sternenkinder sind.

00:22:30: Wie gesagt, Regenburg und Kinderbord, das ist vor kurzem jetzt auch noch relativ unbekannt.

00:22:36: Und einfach auch als kleinen Hinweis nochmal an wen man sich hören, wenn es um das Thema geht.

00:22:43: Und ja, wir hoffen, euch hat die Folge trotzdem gefallen.

00:22:46: Die nächsten werden bestimmt auch wieder lustiger.

00:22:48: Dann haben wir auch nochmal ein paar Geschichten aus der Antipositas-Klinik wieder zu erzählen.

00:22:54: Und wir würden uns auf alle Fälle freuen, wenn ihr uns meinen Kommentar wieder da lasst.

00:23:01: Oder unsere Folge liked.

00:23:03: Teilt uns gerne und empfiehrt uns weiter.

00:23:05: Das hilft uns immer ganz

00:23:06: viel.

00:23:06: Schaut auch gerne auf Instagram vorbei.

00:23:08: Wunschkindunterstrich mit unterstrichschoki.

00:23:10: Genau.

00:23:12: Und wenn ihr irgendwelche Fragen habt, Anregungen, Tipps, Hinweise, dann gerne auch an uns wenden.

00:23:19: Entweder, wenn ihr unsere Kontaktarten habt, so oder auch über Instagram oder auch über Kommentare, macht euch da keine Gedanken, führt euch frei, uns da was darzulassen.

00:23:31: Und ansonsten wünschen wir euch noch einen schönen Tag oder Abend oder Morgen, Mittag,

00:23:37: Nacht,

00:23:38: Ranch.

00:23:39: Wann auch immer ihr das anhört.

00:23:40: Gute Fahrt im Auto.

00:23:43: Oder guten Nacht, wenn ihr das zum Einschlafen anhört.

00:23:45: Genau.

00:23:47: Und wir freuen uns schon, wenn ihr beim nächsten Mal wieder mit rein hört.

00:23:51: Und bis bald.

00:23:52: Bis

00:23:52: bald.

00:23:53: Ciao.

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